>>>tobias kiwitt<<<
"Viele schreiben nicht mehr, sondern betreiben Stil. Wer Stil betreibt, vertreibt nur seine Zeit" (Friedrich Dürrenmatt). Kaum ein anderes Zitat ist für die eigene "Literatur" von Tobias wohl sinnstiftender als dieses. Viel zu oft gehen wirklich (politische) Inhalte nach seiner Meinung in der modernen Literatur verloren. Tobias schwebt vielmehr eine Literatur vor, die die Welt nicht nur abbildet, sondern auch befragt, fordert und fantasiert - eine Literatur, die ihre großen Vorbilder neben Friedrich Dürrenmatt auch bei Vertretern wie Albert Camus, Wolf Biermann, Heinrich Böll, Wolfgang Borchert, Georges Brassens und Günter Grass findet. Und doch zugegeben: Seinen bisher größten Erfolg erreichte Tobias selbst durch einen (nach seiner Meinung) "kleinen Unfall". Ausgerechnet das inhaltsarme (schöngeistige) Gedicht "Goetheine", das ursprünglich nach Fertigstellung im Papierkorb landen sollte, landete auf Platz 1 der Bibliothek deutschsprachiger Gedichte. Na dann: panem et circenses!

